Pressemitteilungen und Berichte

S21-Befürworter treiben Ausstiegskosten künstlich nach oben

Pressemitteilung:

Ingenieure22: Stuttgart-21-Befürworter treiben Ausstiegskosten künstlich nach oben

Von seiten der S21-Befürworter wurde und wird immer wieder ein Gutachten von Märkische Revision, PwC und SUSAT UND PARTNER aus der sogenannten Faktenschlichtung vergangenen Jahres bei ihren Versuchen herangezogen, angebliche Ausstiegskosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro nachzuweisen. Meldungen der Presse, z.B. Hannover-Zeitung sowie der Rheinischen Post vom 26. Oktober, in denen behauptet wird, die Abbruchkosten des Projekts "Stuttgart 21" lägen bei etwa 1,5 Mrd. Euro, sind jedoch nachweislich falsch.

Dagegen entspricht die Ausstiegskosten-Kalkulation, die von den Ingenieuren22 am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde, in Höhe und Größenordnung gut der Realität. Zu diesem Ergebnis kommt man gerade durch Studium eben dieses Gutachtens von Märkische Revision, PwC und Susat & Partner. Gegenstand dieses für die 7. und 8. Sitzung der sog. Faktenschlichtung am 15. November letzten Jahres veröffentlichten Gutachtens war eine Beurteilung der Projekt-Gesamtkosten von Stuttgart 21.

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Kopfbahnhof ist leistungsfähiger als Stuttgart 21

Presseerklärung der Ingenieure22 vom 20.10.2011

Gutachten: Kopfbahnhof ist leistungsfähiger als Stuttgart 21


Stuttgart, 20. Oktober 2011: Der Stuttgarter Kopfbahnhof, so wie er heute besteht, kann 56 Züge in der Stunde abfertigen, sieben mehr als der für Stuttgart 21 geplante Tiefbahnhof. In Zusammenarbeit mit den unabhängigen Verkehrsexperten Vieregg&Rössler haben die Ingenieure22 - Für den Kopfbahnhof ein gerichtsfestes Gutachten über die Leistungsfähigkeit des bestehenden Bahnhofs erstellt. Das Ergebnis zeigt die klare Überlegenheit des Kopfbahnhofs: Für Stuttgart 21 konnten im Stresstest nur 49 Züge in der Spitzenstunde nachgewiesen werden – trotz häufiger Doppelbelegungen der Gleise. Der Kopfbahnhof kann schon heute 56 Züge in der Stunde leisten, d.h. sieben Züge mehr – ohne Doppelbelegungen. Das nun erstellte Gutachten von Vieregg&Rössler zeigt, der bestehende Kopfbahnhof ist leistungsfähiger als Stuttgart 21. Das Gutachten wurde finanziert durch Spenden engagierter Bürger.

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EngpasS21 in Ulm

Im Nachgang der Präsentation des 1:1-Bahnsteigmodells EngpasS21 auf dem Ulmer Münsterplatz brachte der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Rivoir eine wütende Presseerklärung heraus, in der er die Präsentation unter anderem der Falschbehauptung und Angstmache bezichtigt und die auch von der Tagespresse der Region Ulm aufgegriffen wurde. Die vorliegende Pressemitteilung ist eine Entgegnung der Ingenieure22 auf diese Vorwürfe.

 

In der Gruppe "Ingenieure22" haben sich eine Vielzahl von Ingenieuren, Technikern, Naturwissenschaftlern und Eisenbahnern mit dem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen, sachlich, objektiv und anschaulich über das Milliardenprojekt Stuttgart21 zu berichten.

Als "Angstmache und ungeheuerliche Ansammlung falscher Behauptungen" bezeichnet der Ulmer SPD-Landtagsabgeordnete Martin Rivoir den "Auftritt der S21-Gegner am vergangenen Samstag" in Ulm.

Die "Ingenieure22" weisen diese Vorwürfe aufs entschiedenste zurück. 

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Simulation des Normalbetriebs ist kein Stresstest

Presseerklärung vom 20. Juli 2011

Simulation des Normalbetriebs ist kein Stresstest

Die Betriebsqualität von S21 ist schon ohne Stress nicht ‚gut‘

Stuttgart, 20. Juli 2011: Die Ingenieure22 für den Kopfbahnhof fordern die Bahn auf, einen tatsächlichen Stresstest für Stuttgart 21 durchzuführen. Ein solcher Stresstest darf sich nicht darauf beschränken, den Normalbetrieb mit durchschnittlichen Verspätungen zu simulieren, ein Stresstest muss auch Störfälle darstellen. Bislang hat die Bahn eine Fahrplansimulation vorgelegt, in der lediglich mittlere Verspätungen berücksichtigt sind. Diese Fahrplanuntersuchung kann aus technischer Sicht nicht als Stresstest bezeichnet werden. Z.B. gibt es im sogenannten Stresstest der Bahn keine Signal- oder Weichenstörungen – und selbst ganz ohne echte Stresssituationen können viele Verspätungen bei S21 nicht abgebaut werden, d.h. S21 erreicht keine ‚gute‘, also verspätungsabbauende Betriebsqualität. In einem Stresstest muss sich ein System jedoch unter Bedingungen bewähren, die zwar realistisch eintreten können, sich aber deutlich außerhalb des spezifizierten Normalbetriebes befinden. 5 Minuten mittlere Fernzug-Verspätung im realen Bahnverkehr kann nicht als Stresssituation angesehen werden (Anm.: Fernzüge gelten überhaupt erst ab 5 Minuten als verspätet).

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